Nachtdienst-Wochenenddienst-Konpensation

Anonymous asked 24/09/2019

Hallo, aktuell arbeiten wir folgt:
7 Nächte am Stück (Mo-Fr 22.00 Uhr bis 08.00, Sa-So 21.00 bis 09.00 Uhr) und haben danach eine Woche Kompensation.
Wochenende Tagdienst:
1 AA von 09.00 bis 19.00 Sa und So (arbeitet Mo bis So durchgehend, 7d), in der darauf folgenden Woche Mo bis Mi Kompensation, Do und Fr Spätdienst (16.00 bis ca 23.00 Uhr)
1 AA von 11.00 bis 21.00 Sa und So (arbeitet Mo bis Do, Fr Kompensation), in der darauf folgenden Woche Mo bis Mi Spätdienst (16-23.00 Uhr), Do und Fr Kompensation inkl. WE.  
 
Wir wissen dass diese Arbeitszeiten nicht korrekt sind. Nun ist das Anliegen von uns AA, dass unsere 7 Nächte mit 1 Woche Kompensation weiterhin bestehen bleibt und wenn möglichst weiterhin auch nur 2 AA am WE Tagdienst arbeiten. Die Zeiten vom Nachtdienst konnten wir anpassen, dass sie für das Arbeitsgesetzt ok sind. 
Wir wissen nur nicht genau wie wir das Wochenende abdecken sollen, dass es korrekt ist mit Kompensation, weil diese beiden AA’s bisher Spätdienst in der folgenden Woche abgedeckt haben und die Kompensation natürlich auch sehr lukrativ war mit jeweils 3 und 4 Tage am Stück frei. 
Könnt ihr mir weiterhelfen? 

1 answer

Zuerst sollte geklärt werden, ob die Voraussetzungen für einen 12stündigen Nachtdienst (am Wochenende) gegeben sind (max. 8h Arbeitszeit, 4h Ruhezeit). Wenn dies nicht der Fall ist, dann wird man auch am Wochenende auf ein 3-Schichtmodell umstellen müssen, bei dem der Frühdienst früher beginnt und der Spätdienst später endet.
Dann gilt es anzumerken, dass die Voraussetzungen für das Verlängern der Arbeitswoche auf 7d formal nicht gegeben sind, da die einzelnen WE-Tage länger als 9h dauern. Das Wechsel vom Spätdienst am Freitag auf den Tagdienst am Samstag ist auch hinsichtlich Einhaltens der Ruhezeitvorschriften kritisch.
Wenn man nun eine neue Dienstabdeckung gestalten will, so sollten auch die anderen Dienste und die generell aus den Diensten resultierenden Arbeitszeiten bekannt sein. Wichtig ist auch die Frage bezüglich geltender und im Notfallzyklus anzustrebender Sollarbeitszeit. Zu Empfehlen ist das Planen des Notfallzyklus auf einer Basis von 42-46 Wochenstunden.
Ich würde darum empfehlen, via lokale VSAO-Sektion die Dienstplanberatung einzubeziehen.

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